|
Wir
wollen die Moslems darauf aufmerksam machen, was der Koran über die
Bibel (die Thora und das Evangelium) sagt. Dazu haben wir hier einige
Verse aus dem Koran ausgewählt.
Zusammenfassung des ersten Briefes:
Vorwort
Die Unfehlbarkeit der Bibel
Der Koran bestätigt die Unfehlbarkeit der Bibel
Die Stellung Jesu im Koran
Die Stellung Mohammeds im Koran
Im Tal der Tränen
Vers des ersten Briefes
Lieber Leser! Wir
freuen uns darüber, Dir unseren ersten Brief zu schicken. Wir haben
Deinen Namen in einer Zeitschrift gefunden, in der Du nach
Brieffreunden suchst. Wir möchten Dich gerne kennenlernen und eine
dauerhafte Freundschaft zu Dir aufbauen. Wir sind Mitglieder eines
Korrespondenzklubs, der jeden Menschen dazu einlädt, Jesus Christus
persönlich kennenzulernen. Wir sind bereit, Dir jede Frage über diese
wunderbare Person zu beantworten. Unser Ziel ist es, den Menschen den
christlichen Glauben näher zu bringen. Wir sind ganz normale Menschen,
jeder von uns hat seine Arbeit und seine Familie. In unserer Freizeit
möchten wir Leute durch Brieffreundschaften kennenlernen und uns mit
ihnen über den christlichen Glauben unterhalten. Es interessiert
uns sehr, wo wir das ewige Leben verbringen. Um Dir unseren Standpunkt
zu erklären, möchten wir Dir in der nächsten Zeit vier Briefe schicken.
Du hast natürlich die Freiheit, Dir Deine eigene Meinung zu bilden.
Falls Du keine weiteren Briefe von uns empfangen willst, bitte schreibe
uns eine kurze Meldung. Dann schicken wir Dir keine weiteren Briefe
mehr zu.
Im
ersten Brief wollen wir über die Unfehlbarkeit der Bibel sprechen, wie
sie der Koran bezeugt. Danach liest Du die kurze Geschichte „Im Tal der
Tränen“. Die Geschichte beleuchtet verschiedene, interessante Punkte ,
die Dich zum Nachdenken anregen sollen. Manche Freunde baten um die
Adressen der Personen, die die Geschichten geschrieben haben. Wenn Du
daran interessiert bist, kannst Du Deine Fragen an uns schicken, wir
werden sie dann weiterleiten. Nun fangen wir mit dem ersten Brief an. Der
Gesandte (Gottes) glaubt an das, was von seinem Herrn (als Offenbarung)
zu ihm herabgesandt worden ist, und (mit ihm) die Gläubigen. Alle
glauben an Gott, seine Engel, seine Schriften und seine Gesandten --
wobei wir bei keinem von seinen Gesandten (den anderen gegenüber) einen
Unterschied machen. Und Sie sagen: Wir hören und gehorchen. (Schenke
uns) deine Vergebung, Herr! Bei dir wird es (schließlich alles) enden.
(Die Kuh: 285). Im vorigen Vers verlangt der Koran von den
Moslems, an Gott, seine Engel, seine Schriften und seine Gesandten zu
glauben und keinen Unterschied zwischen ihnen machen. Die Thora und das
Evangelium sind Bücher, die von Gott herabgesandt wurden. Das bedeutet,
als Moslems mußt Du an sie glauben, sie lesen und studieren. Manche
behaupten, daß sie verfälscht wurden, obwohl der Koran bestätigt, daß
sie von Gott kommen. Nun wollen wir wissen, ob diese Behauptungen
richtig sind. Zuerst aber wollen wir gemeinsam die Verse im Koran
lesen, die diese falschen Behauptungen entkräften. Er (Allah) hat
auch die Thora und das Evangelium herabgesandt, (schon) früher, als
Rechtleitung für die Menschen. (Die Sippe 'Imrans: 3) Sag: Ihr
Leute der Schrift! Ihr entbehrt (in euren Glaubensanschauungen) der
Grundlage, solange ihr nicht die Thora und das Evangelium, und was
(sonst noch) von eurem Herrn (als Offenbarung) zu euch herabgesandt
worden ist, haltet. (Der Tisch 72) Die Leute des Evangeliums sollen
(nun) nach dem entscheiden, was Gott darin herabgesandt hat.
Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Gott (als
Offenbarungsschrift) herabgesandt hat, sind die (wahren) Frevler. (Der
Tisch 51) Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott und seinen Gesandten und
die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabgeschickt hat, und die
Schrift, die er (schon) früher herabgeschickt hat! Wer an Gott, seine
Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag nicht
glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt. (Die Frauen: 135) Sag:
'Dann bringt doch eine Schrift von Gott bei, die eher rechtleitet als
die beiden (die Bibel und der Koran), damit ich ihr (meinerseits)
folge! (Tut das) wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt!' (Die Geschichten
49) Aber wie können sie dich (Mohammed) zum Schiedsrichter machen,
wo sie doch die Thora haben, in der die Entscheidung Gottes vorliegt.
(Der Tisch 47) Und es gibt niemand, der die Worte Gottes (durch die alles von vornherein bestimmt ist) abändern könnte (Das Vieh 34). Es gibt niemand, der seine Worte (Gottes Worte) abändern könnte. (Das Vieh 115) Die Worte Gottes kann man nicht abändern. (Jonas 65) Wir haben die Mahnung (gemeint ist die Bibel) hinabgesandt. Und wir (Gott) geben auf sie acht. (Al-Higr 9) Und
wir ließen hinter ihnen her Jesus, den Sohn der Maria, folgen, daß er
bestätige, was von der Thora vor ihm da war. Und wir (Gott) gaben ihm
das Evangelium, das (in sich) Rechtleitung und Licht enthält, damit es
bestätige, was von der Thora vor ihm da war, und als Rechtleitung und
Ermahnung für die Gottesfürchtigen. (Der Tisch 46) Das sind
diejenigen, denen wir die Schrift, Urteilskraft (hukm) und Prophetie
gegeben haben. Und wenn nun diese da nicht daran (biha) glauben, so
haben wir (eben andere) Leute damit betraut, die (ihrerseits) daran
glauben. Das sind diejenigen, die Gott rechtgeleitet hat. Nimm ihre
Rechtleitung zum Vorbild! (Das Vieh 89-90) Und wir haben vor dir
(immer) nur Männer (als unsere Gesandten) auftreten lassen, denen wir
(Offenbarungen) eingaben. Fragt doch die Leute der (früheren) Mahnung
(gemeint sind die Juden und die Christen), wenn ihr (es) nicht wißt!
(Die Biene 43) Wenn du (Mohammed) über das, was wir (als
Offenbarung) zu dir hinabgesandt haben, im Zweifel bist, dann frag
diejenigen, die die Schrift (bereits) lesen vor dir (erhalten
haben)! (Jonas 94) Auch in früheren Zeiten ist Gott so verfahren.
Du (Mohammed) wirst am Verfahren (sunna) Gottes keine Abänderung
feststellen können. (Der Erfolg 23) Sagt (O Moslems): 'Wir glauben
an Gott und (an das), was (als Offenbarung) zu uns, und was zu Abraham,
Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt worden ist,
und was Mose und Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten
haben, ohne daß wir bei einem von ihnen (den anderen gegenüber) einen
Unterschied machen. Ihm sind wir ergeben (muslim). (Die Kuh 136)
Der
Koran bezeichnet die Thora (was wir das Alte Testament nennen) und das
Evangelium als Rechtleitung, Licht und Ermahnung für die
Gottesfürchtigen. Er verlangt von den
Leuten der Schrift (der Bibel), sich an die Offenbarung des Herrn zu
halten. Wer nicht an die Schrift glaubt, ist (damit vom rechten Weg)
weit abgeirrt. Der Koran verlangt von Mohammed, die Leute der Schrift
(Juden und Christen) als Vorbild zu nehmen, sie im Zweifel zu fragen.
Eine Verfälschung oder Veränderung in Gottes Wort ist absolut
ausgeschlossen, da Gott persönlich auf sein Wort acht gibt. Die Worte
Gottes kann man auf keinen Fall abändern. Lieber
Moslem, wenn du glaubst, dass die Verse des Koran richtig sind, mußt du
auch glauben, was sie über die Heilige Schrift sagen.
Nun wollen wir wissen, was der Koran über Jesus sagt und wir vergleichen es mit den Aussagen über Mohammed.
In den folgenden Koranversen werden wir feststellen, dass Jesus eine
sehr hohe Position im Koran hat. Jesus ist das Wort Gottes, ist ein
Geist von Gott, ist in dieser Welt und in der Ewigkeit angesehen und
steht Gott nah. Er ist einer von den Rechtschaffenen, wurde mit dem
Heiligen Geist gestärkt und wurde von Gott die Schrift, die Weisheit,
die Thora und das Evangelium gelehrt. Er hat Blinde und Aussätzige
geheilt, aus Lehm etwas geschaffen und Tote (aus dem Grab wieder)
herauskommen lassen. Er ist ein Zeichen für die Menschen in aller Welt.
Gott wird bewirken, daß diejenigen, die Jesus folgen, den Ungläubigen
bis zum Tag der Auferstehung überlegen sind. (Damals) als die
Engel sagten: 'Maria, Gott verkündet dir ein Wort (kalima) von sich,
dessen Name Jesus Christus, der Sohn der Maria, ist! Er wird im
Diesseits und im Jenseits angesehen (wagih) sein, einer von denen, die
(Gott) nahestehen. Und er wird (schon als Kind) in der Wiege (mahd) zu
den Leuten sprechen, und (auch später) als Erwachsener, und (wird)
einer von den Rechtschaffenen (as-salihina) (sein).' (Die Sippe
'Imrans: 45-46) (Damals) als Gott sagte: 'Jesus, Sohn der Maria!
Gedenke meiner Gnade, die ich dir und deiner Mutter erwiesen habe,
(damals) als ich dich mit dem heiligen Geist stärkte, so daß du (schon
als Kind) in der Wiege (mahd) zu den Leuten sprachst, und (auch später)
als Erwachsener, und (damals) als ich dich die Schrift, die Weisheit,
die Thora und das Evangelium lehrte, und (damals) als du mit meiner
Erlaubnis aus Lehm etwas schufst, was so aussah wie Vögel, und in sie
hineinbliesest, so daß sie mit meiner Erlaubnis (schließlich wirkliche)
Vögel waren, und (als du) mit meiner Erlaubnis Blinde und Aussätzige
heiltest, und als du mit meiner Erlaubnis Tote (aus dem Grab wieder)
herauskommen ließest, und (damals) als ich die Kinder Israels von dir
zurückhielt (so daß sie dir nichts anhaben konnten), als du mit den
klaren Beweisen (baiyinat) zu ihnen kamst, worauf diejenigen von ihnen,
die ungläubig waren, sagten: 'Das ist ganz offensichtlich Zauberei.'
(Der Tisch: 110) Christus Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der
Gesandte Gottes und sein Wort (kalima), das er der Maria entboten hat,
und Geist von ihm. (Die Frauen: 171) Und wir haben den Sohn der Maria (Maryam) und seine Mutter zu einem Zeichen gemacht. (Die Gläubigen: 50) Und
(weiter Maria) die sich keusch hielt. Da bliesen wir ihr Geist von uns
ein und machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Menschen in
aller Welt. (Die Propheten: 91). (Damals) als Gott sagte: 'Jesus!
Ich werde dich (nunmehr) abberufen und zu mir (in den Himmel) erheben
und rein machen, so daß du den Ungläubigen entrückt bist. Und ich werde
bewirken, daß diejenigen, die dir folgen, den Ungläubigen bis zum Tag
der Auferstehung überlegen sind. (Die Sippe 'Imrans: 55)
Nun schauen wir die Verse über Mohammed an, um die richtige Stellung von ihm im Koran zu erfahren.
Er ist ein Mensch wie alle anderen, er wußte weder, was die Schrift,
noch was der wahre Glaube ist und war sogar auf dem Irrweg. Mohammed
soll Gott für seine Sünden um Vergebung bitten. Seine Schuld war so
groß, daß sie ihm schwer auf dem Rücken lag. Wenn Allah ihn nicht
gefestigt hätte, hätte Mohammed bei Götzendienern Anlehnung gesucht.
Mohammed hatte keine Stellung als Fürbitter, da es egal war, ob er für
die anderen siebzigmal um Vergebung bittet oder nicht. Es vermochte ihm
weder Nutzen noch Schaden. Sag (O Mohammed): Ich bin nur ein Mensch wie ihr, (einer) dem (als Offenbarung) eingegeben wird. (Die Höhle: 110) Du (O Mohammed) wußtest (bis dahin) weder, was die (Offenbarungs)schrift noch was der (wahre) Glaube ist. (Die Beratung: 52) Sei
dir (O Mohammed) nun dessen bewußt, daß es keinen Gott gibt außer Gott,
und bitte (ihn) um Vergebung für deine (eigene) Schuld und für die
gläubigen Männer und Frauen! (Mohammed: 19) Gott wollte dir (O Mohammed) deine frühere und deine spätere Schuld vergeben. (Der Erfolg: 2) Dir (O Mohammed) deine Last abgenommen, die dir schwer auf dem Rücken lag. (Das Weiten: 2-3) Wenn
wir dich (O Mohammed) nicht gefestigt hätten, hättest du bei ihnen
(Götzendienern) fast ein wenig Anlehnung gesucht. (Die nächtliche
Reise: 74) Hat er (Gott) dich (O Mohammed) nicht als Waise
gefunden und (dir) Aufnahme gewährt, dich auf dem Irrweg gefunden und
rechtgeleitet. (Der Morgen: 6-7) Du magst (Gott) um Vergebung für
sie bitten oder nicht, (ja) du magst (ihn sogar) siebzigmal um
Vergebung für sie bitten, Gott wird ihnen (so oder so) nicht vergeben.
(Die Buße: 80). Sag (O Mohammed): Ich vermag mir weder Nutzen (zu verschaffen) noch Schaden (zuzufügen). (Die Höhen: 188)
Im Tal der Tränen
Mein
Name ist Ibrahim. Zum Schutz meiner Familie trage ich auch den
Spitznamen Timothy Abraham. Ich bin ein einfacher Ägypter aus der Delta
Region. Bauernhöfe umgaben mich von jeder Seite und die Ströme des
Nils, die Leben und Fruchtbarkeit hervorbrachten. Ich genoss eine
starke islamische Erziehung in meiner Kindheit, studierte im Dorfladen
den Koran (al-Kutaab). Sie lehrten mich, Gott zu fürchten (Allah im
Arabischen), der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen hatte. Es
gab keinen einzigen Grund, eine Religion anzuzweifeln, die Ehfurcht vor
Gott, das Tun guter Werke und ein moralisches Leben betonte. Das
Rezitieren des Koran war dazu bestimmt, ein Gefühl der Ruhe zu
erzeugen. Ich genoss den Sufi-Kreis der Anbetung, da er die Person
Muhammads verehrte. Das war Abu-al-Azayem´s Gruppe. Ich suchte nach
einer größeren Nähe zu Allah, dem Allmächtigen.
Eines
Abends, gegen 7 Uhr, als ich gerade meine al-Maghrib Gebete in der
al-Mahatta Moschee beendet hatte,wurde ich zu Muhammad Imam und
Suleiman Kahwash eingeladen. Sie waren sehr daran interessiert, mich in
ihre Gruppe "Die muslimische Bruderschaft -- i.e., al-Ikhwan
al-Muslimin" aufzunehmen. Sie ermutigten mich dazu, ein hingegebener
Moslem zu sein und an jedem Montag und Donnerstag der Woche zu fasten
und dann das Fasten mit ihnen in der Moschee zu brechen, wo wir Brot,
Käse, Datteln (tamr) und köstlichen Salat aßen. Fleissig ahmte ich
alles nach, was der Prophet Muhammad getan hatte, sogar die
Sitzposition des Prophten, während er aß. Sie waren so freundlich zu
mir. Sie sahen in mir auch das Potenzial, ein eloquenter Redner zu
sein. Deswegen sprach mich Sulleiman Hashem, der Führer zu dieser Zeit,
freundlich an: „Ibrahim, du bist vom Lehren des Koran dazu berufen, die
Botschaft des Islam, „da awah“, zu verkünden. „Mein Allah!“
überlegte ich. „Ich bin erst 14 Jahre alt und ich bin leicht
einzuschüchtern.“ Trotzdem gab mir Sulleiman eine Reihe Bücher zum
Studieren, mit denen ich die Predigt, die ich am nächsten Tag abliefern
sollte, vorbereiten sollte. Von da an wurde es mir zur Gewohnheit,
jeden ersten Montag jeden Mondmonats eine Predigt zu halten. Ich war
mit Feuereifer erfüllt, als meine Führer es für mich ermöglichten, in
die benachbarten Städte zu gehen und von Moschee zu Moschee zu predigen. Ich
wollte es brennend, dass jeder der Tradition des Propheten Muhammad
folgt und folglich hatte meine Schwester keine andere Wahl, als meine
koranischen Befehle zu befolgen und einen Schleier zu tragen, der
Bescheidenheit ausdrückte. Ich brauchte das Einverständnis meines
Vaters. Ich fragte mich, ob er jemals seinen Sohn, den 14jährigen
Moslem Evangelisten, predigen gehört hatte. Zu meiner Verwunderung
wurde mein Vater von den Leuten scharf dafür kritisiert, einen Sohn zu
haben, der nun ein „Fanatiker“ war. Die Islamische Bruderschaft wurde
von der Mehrheit der normalen Moslems als religiöse Bande angesehen.
Mein Vater wurde deswegen zornig auf meine islamische Radikalität und
schlug mich gedankenlos in die Zähne. Heute habe ich einen falschen
Schneidezahn. Er erinnert mich an meine frühere Beharrlichkeit bis zum
Tode ein brennender Moslem Fundamentalist zu sein und meine
Bereitschaft, für meine Hingabe verfolgt zu werden. Mein Vater
verbrannte meine Sunnitische (meist Wahabi und Salafi) Islamische
Bibliothek. Er wusste ziemlich gut, dass Mohammed Mansour, ein
Informant der Sicherheitspolizei, meine Predigten vom Badezimmer der
Moschee aus aufzeichnete. Ich war so streng mit den Sitten der Sunnah
Muhammads, dass ich Frauen nicht die Hand gab. Ich wollte einfach ein
hingegebener Moslem sein. Als sie ihre Gebete in der Moschee beendet
hatten, nahm mein Vater einen der Führer meiner Gruppe, Sulleiman
Hashem, beiseite und bat ihn eindringlich, mich, seinen Sohn, in Ruhe
zu lassen. Als mein Vater einen Eid auf Scheidung (hilif alaya bi
al-talaaq) schwor, dass es mir nicht erlaubt war in die Moschee zu
gehen, wo die Islamische Bruderschaft betete, gehorchte ich meinem
Vater, bat aber um Gnade, damit man mich ihre Predigten hören ließe,
während ich ausserhalb der Moschee saß.
Ich war nie von
irgendetwas davon entmutigt and fuhr fort, den Islam sowohl jeden Tag
in der Morgenparade (taboor as-sabah) zu predigen, als auch in jeder
Moschee, in die ich ging um zu predigen. Niemals erschien es mir auch
nur für eine Sekunde, dass der Islam falsch sein könne. In meinem
Bestreben, den Islam überall zu propagieren, fiel mir eine Zeitschrift
in die Hände, in der Adressen von Brieffreunden in den USA waren.
Ich wählte beiläufig einen aus und schrieb dem Mann, in der Hoffnung,
ihn zum Islam bekehren zu können. Ich schrieb zwei Jahre lang mit John
aus Pennsylvania hin und zurück, während jeder versuchte, den anderen
zu bekehren. Ich las jedes Buch, das ich auftreiben konnte, das die
Bibel widerlegte. Schlimmer noch, ich hatte keinen Respekt vor der
Bibel, ich stellte meine Füße und Schuhe auf sie, da der Koran mir
sagte, sie sei korrupt.
Dann überraschte mich John damit, dass
er mich in meinem Dorf besuchen kam. Es war das erste mal, dass ich
einen echten Christen sah. Seine Aufrichtigkeit, Herzlichkeit,
Freundlichkeit und Offenheit beeindruckten mich. John blieb 2 Monate
lang bei mir. Er hatte ein erstaunliches Gebetsleben, das mir für mein
späteres Leben als Vorbild diente. Ich wusste nicht, dass Christen
beten, bis ich einen „lebenden Brief“ mitten in meinem Haus sah, einen
Mann aus einem fernen Land, der einer von uns wurde und wahrhaft die
Liebe Jesu verkörperte. John hatte ein erstaunliches Gebetsleben, weil
er mehr betete als zu sprechen, er sprach die Worte der Bibel. Ich
wurde eifersüchtig auf John´s Nähe zu Gott und vermehrte meine
Rezitationen aus dem Koran.
Der Islam ist eine Religion, der
man zugute halten muss, dass sie ihre Nachfolger lehrt, rechtschaffen,
keusch und freigiebig zu sein. Es gibt keinen Zweifel daran, dass
Muhammad ein Genie in der Geschichte bleibt. Man muss auch bemerken,
dass ein Moslem so viele gute Werke wie möglich in dieser Welt tun soll
und am Tag des Gerichts Gott die Taten jedes Individuums in einer Waage
wiegt. Die guten Taten werden auf einer Seite aufgewogen, die
Schlechten auf der Anderen. Wiegen die guten Taten dann schwerer, so
kommt der Gläubige ins Paradies, das im Koran als Ort sexueller Freuden
des Herumtollens mit den großäugigen Huris beschrieben wird (sura
al-Waqia 56:20-23). Unser Herr Jesus allerdings sagte: „Denn nach der
Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern sein wie
die Engel im Himmel.“ (Matthäus 22:30). Mein muslimischer Freund, wenn
deine schlechten Taten schwerer wiegen, wirst du dem Koran gemäß in die
Feuer der Hölle geworfen. Es sieht so aus, als müsstest du nur zu 51
Prozent gut sein, um ins Paradies zu kommen. Dennoch bleibst du in
absoluter Ungewissheit darüber, ob du in den Himmel kommen wirst oder
nicht. Alles, was du sagst, mein muslimischer Freund ist: „Gott allein
weiß es!“ Du hoffst auf die Gnade Allah´s und hoffst, dass die Engel
oder der Prophet für dich einschreiten werden am letzten Tag, so dass
du vor der Hölle gerettet wirst.
Ich war wie du, meine
muslimische Schwester oder mein muslimischer Bruder; im selben Boot
sitzend, bis ich erkannt habe, dass du absolut sicher sein kannst
darüber, in den Himmel zu kommen. Tränen steigen mir in die Augen, nur
weil ich mich daran zurückerinnere, wie verloren ich war und dass ich
nun gefunden wurde. Während ich in Tränen zittere, die Majestät Gottes
sehend, frohlocke ich darüber, dass ich weiss, dass ich ganz sicher
ewiges Leben habe.
Gott in der Bibel ist beides: gerecht und
voller Gnade. Seine Gerechtigkeit verlangt es, dass Jeder in der Hölle
bestraft werden muss, weil Er perfekt ist, zu 100 Prozent. Ganz egal,
wie hart wir versuchen Gott zu gefallen, so bleiben wir doch immer
hinter seiner Perfektion zurück. Unsere guten Werke bringen und nicht
näher zu Gott. Gott sah unsere Unfähigkeit und entschloss sich dazu,
die Strafe dafür selbst zu bezahlen. Er sandte sein Wort Isa Al Masih
(Jesus Christus), der absolut ohne Sünde und ohne Fehler ist, damit er
die Strafe für unsere Sünden ans Kreuz tragen sollte. Was kannst du zum
Richter sagen, wenn er sich dazu entscheidet, deine Strafe für dich zu
zahlen? Die Bibel sagt in Johannes 3:16: „So sehr hat Gott die Welt
geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn
glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Weil
Gott uns liebt, sandte er sein Wort, Jesus Christus, um für uns zu
sterben. Der Islam gewährt uns nie die Sicherheit, ins Paradies zu
kommen, aber Jesus tut das absolut! Preis sei Gott! Danke, mein Herr,
dass du souverän entschieden hast, den Preis selbst zu bezahlen, in der
Person deines leibhaftigen Wortes, dem Herrn Jesus Christus, der die
ausdrückliche Offenbarung der Natur Allah´s, des Allmächtigen ist.
Nachdem
John gegangen war, blieb sein Einfluss dennoch bestehen. Ich dachte,
ich würde John dadurch deprimieren, dass ich sagte: „John, dein Besuch
hat mich im Glauben zu einem stärkeren Moslem gemacht, versuche nicht
mehr Moslems zu bekehren.“ Aber John verblieb in seinem Flehen und
seinen Gebeten. Sein anhaltendes Gebet bewegte den HERRN dazu, mich
mitten in der Nacht aufzuwecken, als ich keinen Schlaf und keine
Erholung fand. Der innere Konflikt erreichte seinen Höhepunkt. Ruhelos
streckte ich mich nach meiner Bibel aus und öffnete sie willkürlich.
Ich fand: „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ Ich erinnere mich
daran, mich eines Tages, in der Hitze einer Debatte mit John, über die
Bibel lustig gemacht zu haben, als ich sagte: „John, deine Bibel ist
das Absurdeste, was es gibt! Wie kannst du die Geschichte mit Saulus,
der Paulus, der Diener des Evangeliums wurde, glauben?“ John sagte:
„Die Geschichte ist wahr, und deswegen habe ich Geduld mit dir. Du
wirst eines Tages ein weiterer Paulus sein!“ Ich erwiderte: „John, du
musst den Verstand verloren haben, wenn du auch nur eine Sekunde daran
denkst, dass ich die Religion der Religionen, den Islam, verlassen
könnte!“ Während ich über „Saulus, Saulus...“ nachdachte, sagte ich:
Herr! Ich? Ich verfolge dich? Ich hab dir als Person nichts getan..ich
erinnere mich daran, dass ich eine weibliche Studentin an die Polizei
übergeben hab...aber ich hab DIR nichts getan. Ist es wahr, dass, wer
einen deiner Leute anrührt, deinen Augapfel anrührt?“
Der Islam
leugnet die Kreuzigung des Herrn Jesus Christus, weil der Koran
beabsichtigte, den Juden den Sieg abzuerkennen, den sie durch den Tod
Jesu für sich beanspruchten. Der Koran behauptet, dass Gott jemanden,
der aussah wie er an seiner Stelle ans Kreuz setzte. Nun, mein
muslimischer Freund, Gott ist nicht im Fälschergeschäft, denn wenn er
Jesus vom Kreuz hätte entbinden wollen, hätte er das auf wundersame
Weise tun können, ohne betrügen zu müssen und die Gestalt von Jesus auf
jemand anderen legen zu müssen. Dieser Fehler des Koran ist zu
offensichtlich und beweist, dass der Koran keinen göttlichen Ursprung
besitzt. Mehr noch, der Koran ist in sich Selbst unvereinbar, denn
während er behauptet, dass die Juden Jesus nicht wirklich getötet
hätten, so bestätigt er auch sehr deutlich die Realität von Jesu Tod in
der Sure der Familie von Imran 3:47/54 – 48/55, wo geschrieben steht:
Als Gott sagte: „OH JEUS, ICH BESTIMME DICH DAZU, ZU STERBEN, UND DANN WERDE ICH DICH ZU MIR AUFFAHREN LASSEN.“
Mein
muslimischer Freund, mein Ziel ist es nicht, Dich hier zu missionieren,
sondern die ultimativen Fragen zu stellen: Wer ist Christus? Wurde er
gekreuzigt? Und inwiefern betrifft Dich das? Wenn die gesamte
Menschheitsgeschichte sich um Christus herum dreht, dann sollte sich
mein ganzes Leben und meine Existenz auch um ihn drehen. Das Kreuz
Christi zu leugnen, bedeutet Geschichte selbst zu bestreiten. Von
Muhammad selbst wird im Koran behauptet, dass er von Gott dazu ermahnt
wurde, sich an die Leute des Buches zu halten (Juden und Christen),
wenn er Zweifel den Koran betreffend hätte.
„Und wenn du
(Muhammad) in Zweifel darüber bist, was wir dir offenbaren, dann frage
die, die die Schrift lesen (die war) vor dir.“ Sura Yunus 10:95
Zum
ersten Mal in meinem Leben, begann ich mir die Frage „Warum?“ zu
stellen und hinterfragte alles, was ich glaubte. Alle Vorraussetzungen
wurden kritisch untersucht. Das brachte mich in einer autorithären
Gesellschaft in Schwierigkeiten. Fragen, sagen sie, fliegen in das
Gesicht Allah´s. Gehorche. Das ist Alles. In der Islamischen
Bruderschaft war unser Motto „samaana wa ataana“ i.e. „wir haben gehört
und befolgt“. Nach Jahren des Studiums kam ich zu zwei logischen
Schlussfolgerungen: Die Bibel ist das unfehlbare Wort Gottes und Jesus
ist das Wort Gottes. Ich sah, dass es für Jesus möglich war, Gott zu
sein. Intellektuell akzeptierte ich alle Behauptungen des christlichen
Glaubens, doch in meinem Herzen fürchtete ich immer noch dafür
totgeschlagen zu werden, den Allmächtigen Gott „Mein Vater“ zu nennen.
Ich brauchte ein Wunder! Die Bibel lehrt uns, dass niemand sagen kann:
„Jesus ist Herr“ ausser durch den Heiligen Geist (1. Korinther 12:3).
Kein Wunder, dass jedes Errettungserlebnis ein Wunder der Geburt aus
dem Tode ins ewige Leben ist!
Aus der Tiefe meines Herzens,
mitten in meinem inneren Konflikt, schrie ich zu Allah, sogar in der
Moschee: „Herr, zeig mir die Wahrheit! Ist es Jesus oder Muhammad? Kann
es sein, dass Du mein Vater bist? Zeig mir die Wahrheit, und die
Wahrheit, zu der du mich führst, der werde ich dienen mein Leben lang,
was auch immer die Kosten dafür sein mögen!“ Ich brach in Tränen aus,
da ich wusste, dass die Kosten enorm zu hoch sein könnten für eine
schwache, dünne Person wie mich. Wie könnte ich es mir leisten, von
meiner Familie verstoßen zu werden, auf der Straße zu schlafen wie ein
Obdachloser? Und was, wenn meine Führer von der Islamischen
Bruderschaft etwas über mich rausfinden würden? Und was wenn sie, in
ihrer Islamischen Gerechtigkeit und ihrem Eifer, den Islam verteidigen
und mich töten würden? Gemäß der islamischen Religion soll einem
Abtrünnigen eine dreitägige Chance eingeräumt werden, um zu widerrufen,
danach wird das Blut des Ungläubigen rechtmäßig vergossen im Namen
Allah´s. Die Worte des Propheten Muhammad klangen in meinen Ohren:
„Jeder Mensch, der seine Religion geändert hat, tötet ihn.“ Diese
Tradition wurde von AbuBakr, Uthman, Ali, Muadh ibn Jabal und Khalid
ibn Walid erzählt. Doch ich blieb dabei, Gott zu bitten, mich zu
führen. Leite mich, oh großer Jehova, Wanderer durch dieses dürre Land; ich bin schwach, doch du bist mächtig.
Eines
Nachts erschien Jesus mir in einem Traum und sagte mit einer sanften,
süßen Stimme: „Ich liebe dich!“ Ich sah, wie trotzig ich ihm all diese
Jahre widerstanden hatte und sagte zu ihm unter Tränen: „Ich liebe dich
auch! Ich kenne dich! Du bist ewig für immer und immer.“ Ich wachte auf
mit Tränen über meinem ganzen Gesicht, erfüllt von grenzenloser Freude,
glaubend, dass Jesus sowohl mein Herz als auch meinen Verstand berührt
hatte und ich gab nach. Ich war erfüllt mit großer Leidenschaft für
Christus, sprang auf und nieder, sang Loblieder auf seinen Namen und
sprach zu ihm Tag und Nacht. Ich schlief nichtmal ohne Gottes
unfehlbares Wort, die Bibel, neben meiner Brust.
Ich
entdeckte, was ein „verwöhntes Kind“ von Gott würde: Gott würde mir
Alles geben, um was ich Ihn im Gebet bitte. Aber dann wollte der Herr,
dass ich ihn liebe und ihn anbete um Seinetwillen, nicht dafür, was ich
von ihm bekomme. Ich versuchte, meinen Glauben geheim zu halten und
wurde deswegen geheim im Haus eines Pastors getauft.
Gefüllt
mit der Freude der Errettung konnte ich Christus nicht mehr verstecken
oder verleugnen. Deswegen antwortete ich, als mein Kindheitsfreund mich
fragte, ob Christus gekreuzigt wurde: „Ja!“ und erklärte warum. Er
betete mit mir, um Jesus zu empfangen. Er zitterte und schwitzte jedes
Mal, wenn er mit mir betete. Er konnte sehen, wie mächtig der Name
unseres Herrn Jesus war. Meine früheren Führer in der fanatischen
Islamischen Gruppe wollten von ihm wissen, wer der Anführer war und
drohten damit, ihn umzubringen, wenn er ihnen nicht alles über meinen
Evangelismus erzählte. Traurigerweise verriet er mich und ich wurde vor
der Moschee zusammengeschlagen, wo ich früher eifrig den Islam
gepredigt hatte. Aus ihrer Sicht war ich ein blasphemischer
Ungläubiger, der es verdient hatte zu sterben, wenn er nicht widerrufen
würde. Sie betrachteten meine Konvertierung als abscheulichste Form,
den Islam und den Koran zu entweihen.
Weil meine geheime
Konvertierung nun öffentlich geworden war und die Moslems planten, mich
umzubringen, musste ich fliehen. Ich wurde von Moslems aus meinem Dorf
im Delta nach Ismailia gejagt, bis ich in Kairo ankam, wo meine
christlichen Freunde lebten. Dennoch waren die Christen nicht bereit,
mich aufzunehmen und so musste ich zurück ins Dorf gehen und Zuflucht
in Seinen schützenden Händen suchen. Ich kam aus Kairo zurück und fand
einen wütenden Mob Moslems vor, die unser Haus bevölkerten. Meine
Mutter trug das Gewand der Trauer, sie war in Schwarz gekleidet, wie es
in Ägypten Brauch ist. Für sie war ich, dadurch, dass ich den Islam
verlassen hatte, tot!!! Muslimische Frauen schrien mich an: „Deine
Mutter verdient all das nicht von dir. Warum bereitest du ihr all
diesen Kummer?“ Eine andere Frau klagte: „Arme Mutter! Ihr Sohn ging
fort für die christlichen Ungläubigen. Wenn ich sie wäre, würde ich
meinen Sohn töten dafür, dass er den Ungläubigen nachläuft wie ein
Hund.“ Ich erhielt einen Brief von einem Freund aus Jordanien, der
berichtete, dass mein Vater die Straßen in Jordanien herunterlief,
bitterlich weinend, weil muslimische Arbeiter dort ihn streng
anklagten. Er lag deswegen einen Monat lang krank im Bett, bis er und
ich am Telefon sprachen. Es ist absolut unvergesslich, dass empörte
Moslems barbarisch in unser Haus einbrachen. Meine Mutter kniete nieder
zu den Füßen unseres Nachbarn „Sayed“ und flehte ihn an, mein Leben zu
schonen, sie zu töten anstelle von mir. In solch unbeschreibbarem Leid
verstieß und enterbte meine Mutter mich vor allen Leuten des Dorfes.
Ich liebe meine Mutter zärtlicher als alle Menschen auf dieser Welt,
aber keine menschliche Gewalt, egal wie gigantisch sie ist, kann mich
von der Liebe Christi trennen. Ich werde immer für Jesus leben.
Meine
Bibel, all meine christlichen Bücher und Musikkassetten wurden
konfisziert und verbrannt. Ich beschloss, aus der Delta Region nach
Kairo zu fliehen. Obwohl die Polizei mich ausfindig machte, blendete
der Herr ihre Augen und beschützte mich. In Kairo versteckte ich mich
bei M., einem ägyptischen Baptisten Freund, der mich all die Zeit über
tröstete. Ich brach zusammen, als er las: „Sie aber gingen weg vom
Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen
Namen Schmach zu erleiden.“ (Apostelgeschichte 5:41)
Ich bin
Gott dankbar, dass er mir diesen Freund gegeben hat, M., der mich
lehrte, ein siegreiches Leben, reich in Lobpreis und Danksagung, zu
leben. Er gab mir ein Taschenbuch des Arabischen Neuen Testaments und
sagte mir frei heraus, dass seine Eltern Angst hätten. Mir wurde auch
gesagt, dass sie, wen sie mich weiterhin verstecken würden, für immer
ins Gefängnis kommen würden. Ich hatte keinen Ort, an den ich gehen
konnte. Deswegen ging ich, dem Rat meines geheimen Pastors folgend,
zurück ins Dorf, versteckte das Neue Testament in meinen Socken und
betete, dass es nicht rausfallen möge. Ich wurde letztendlich verhaftet
und mehrmals wieder entlassen. Ich lernte, was es bedeutet, Gott als
meinen einzigen Zufluchtsort zu haben. Mein Erlöser weiß, dass ich im
Gefängnis dahin gekommen bin, wahren Frieden zu erleben. Ich wurde
nicht erschüttert, weil ich Jesus im Gefängnis sah und nicht mich
selbst. Ich sang Lieder der Freude mitten unter Tränen, in
Erwartung des scheinenden Morgensterns, dass er komme und mich
freisetze. Ich beschloss, die Bibel an einem Ort zu verstecken, wo die
Polizei sie nicht finden konnte – in meinem Herzen, indem ich sie mir
einprägte. Ich habe es seither zu meiner Gewohnheit gemacht, mit der
Bibel an meiner Seite zu schlafen. Fünf Jahre später gelang es mir, vor
den Mordversuchen von Moslems zu entkommen und ich war schockiert
herauszufinden, dass es einige bekennende Christen in Amerika gab, die
die Bibel attackieren, für die ich bereit war zu sterben. Gottes Wort
hat mir Verheissungen des Glaubens gegeben, die ich wie ein kleines
Kind annehme und die ich im Vertrauen durchbete. Die Pforten des
Himmels öffnen sich, wenn wir Gottes Wort durchbeten. Sein Wort ist
Leben!!!
Einmal, als ich meiner Mutter ein Geschenk zum
Muttertag geben wollte, fragte sie mich rhetorisch:
„Muttertagsgeschenk?“ Ich antwortete: „Ja“, jedes Mal, wenn sie die
Frage wiederholte. Sie schaute mich mit so einem erdrückenden Zorn an
und sagte: „Mein Sohn, auf den ich 15 Jahre gewartet hatte, um ihn zu
bekommen und der endlich geboren wurde, ist nun tot. Ich verstosse dich
bis an den Tag des Jüngsten Gerichts, Ibrahim.“ Ich weinte, doch Jesus
berührte mein Herz und sagte: „Ich bin jetzt deine Familie! Ich bin
Vater, Bruder, Mutter, Schwester, Freund und Alles für dich, Timothy,
jetzt.“ Ich kann die Tage, als meine Mutter die Polizei rief, um mich
zu verhaften, nicht vergessen. Sie ging sogar zu einer Hexe, um einen
Fluch auf mich zu legen, der mich zur Gemeinde des Islam zurückbringen
sollte. Die Hexe sagte: „Dein Sohn folgt einem Weg, den er nie
verlassen wird und er wird siegreich sein sein ganzes Leben lang,
während er dem Weg folgt.“ Diese Worte, aus dem Mund einer Hexe,
brachten meinen jüngeren Bruder dazu, Jesus kennenzulernen. Das Zeugnis
von Dämonen über unseren siegreichen Herrn macht Skepsis und Unglauben
absurd. (Bitte lies Römer 8:35-39). Auch Du kannst mehr als ein
Überwinder sein durch Christus, deinen Sieger, der dich liebt! Glaube
es!
Ich verlor meine Bibel und all meine christlichen Bücher
wurden konfisziert. Alles was mir blieb war das Radio. Ich ging
schleichend, um mein Radio zu holen und heimlich „Voice of Hope“
(„Stimme der Hoffnung“) zu hören, um Nachts einige ermutigende Lieder
zu hören. (Übrigens, heute spreche ich öffentlich bei „Voice of Hope,“
da ich in einem freien Land, Amerika, lebe). Doch meine Mutter
erwischte mich und schlug mir sofort mein Radio aus den Händen und
schlug mich mit den Schuhen auf den Kopf. Ich war zu dieser Zeit erst
20 Jahre alt. Ich betete für eine Bibel und der Herr hörte mich. Ich
ging, um ein Bibelpaket von der Poststation abzuholen. Der Leiter der
Poststation, Kamal, schlug mich kräftig und haute mir ins Gesicht. Ich
sah alle möglichen Arten von Terror..Ich weinte über die Intensität des
Schmerzes. Er sagte mir, „Renn nur den christlichen Ungläubigen nach,
verlass den Islam und wir löschen dich aus. Wir schicken dich hinter
die Sonne!“ Ich fühlte mich gefangen, betete inbrünstig dafür, Ägypten
verlassen und meinen Glauben in Christus praktizieren zu können. Vater
der Tröstung, du hast mich nie verlassen. Bitte erinner mich an deinen
Sohn, hängend am Kreuz, ausschreiend in der Tiefe des Leidens: „Mein
Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Herr Jesus, sie alle
haben dich verlassen, aber dennoch hast du Ruhe in deinem Vater
gefunden. Ich muss so abhängig sein vom Vater, wie du es warst.“
Nach
3 Jahren entschloss ich mich dazu, nach Kairo zu ziehen, was überhaupt
nicht sicherer war. Das letzte Mal, als die Polizei mich verhaftete,
sagten sie: „Unserer Meinung nach bist du ein Ungläubiger, der
Hochverrat begangen hat. Das nächste Mal, wenn wir dich
verhaften, gibt es die Höchststrafe.“ Es kam noch schlimmer, der
„christliche“ Grundbesitzer sagte mir, er könne nicht weiter einen
flüchtigen Kriminellen beherbergen. Ich war in meinem eigenen Land
nicht mehr willkommen. Und dennoch, der Herr griff ein und ein
palästinensischer Evangelist, Anis Shorrosh, lud mich zu Dr. Paige
Petterson ein. Er begann damit, mir dabei zu helfen, mich um ein Visum
für die USA zu bewerben. Beim ersten Mal wurde mir ein Visum
verweigert. Aber Dr. Petterson gab nicht auf. Endlich wurde mir ein
Einreisevisum genehmigt und auf übernatürliche Weise war es mir
möglich, Ägypten zu verlassen. Herr, du befreist deine Kinder nie aus
der Gefangenschaft, um sie in sie zurückzubringen. Hilf mir, irgendwo
zu leben um meinen christlichen Glauben zu praktizieren ohne die
Drangsalierung der Polizei. Herr, bitte tu, wasi mmer es braucht, so
dass ich nicht mehr in einer Umgebung leben muss, wo die Leute mich
dazu zwingen in die Moschee zu gehen. Du willst, dass dich deine Kinder
frei anbeten, selbst wenn das bedeutet, dass sie um ihr Leben fliehen
müssen wie ich, so dass Christus ihnen Alles in Allem wird.
Wäre
Dr. Patterson nicht gewesen, wäre ich heute Geschichte. Ich war dafür
vorgesehen, hingerichtet zu werden und Gott sah, dass er mehr Arbeit
für mich zu tun hatte. So benutzte er Dr. Patterson dazu, mein Leben
auf übernatürliche Weise zu retten. Gott, der Allmächtige, ist ein
Vater der Vaterlosen (Psalm 68:5) und wenn mein Vater und meine Mutter
mich verlassen, wie David bekennt, hält der HERR mich zu sich selbst.
Ist Gott, der Allmächtige, dein Himmlischer Vater, mein Freund?
(Galater 4:6). Gott der Allmächtige und der Majestätische Eine freut
sich an dir persönlich. (Sprüche 8:31).
Nachdem ich in die USA
geflogen war, hatte ich immer noch Angst davor, eines Tages mit den
ägyptischen Polizeibehörden konfrontiert zu werden, besonders in
Anbetracht der Tatsache, dass ich durch ein Studenten Visum, das jeden
Tag verfallen konnte, gekommen war. Nach Meinung der ägyptischen
Regierung bin ich ein Ungläubiger, der den Islam diffamiert und
nationale Unruhe gestiftet hat. Allah allein weiss, dass ich weder
Ägypten, dem Mutterland, gegenüber noch dem Islam gegenüber harte
Gefühle habe. Prediger boten mir an, mich in Ranches zu verstecken,
wenn es hart auf hart kommen sollte. Ich wollte nur leben und nicht der
Sündenbock für Irgendjemands religiösen Zorn sein. Eine Ministry
Organisation sponsorte mich und sandte eine Petition für meinen
permanenten Aufenthalt. Nach 6 langen Jahren des Wartens ehrte der Herr
meine Bitte, indem er mir einige Tage vor meinem Hochzeitstag, dem 18.
April 1998, permanenten Aufenthalt verschaffte. Ich wollte nicht, dass
mich Irgendjemand fälschlicherweise dafür anklagt, eine Frau zu
heiraten, um eine Green Card zu bekommen. Ich habe Angela um
Ihretwillen geheiratet, nicht um eine Green Card zu bekommen. Ich gebe
Angela mein Alles, denn die Quelle unserer Liebe ist göttlich. Es ist
nie eine flüchtige Emotion, sondern ein Bund, in dem der Herr Zeuge ist
zwischen der Frau meiner Jugend, meinem Partner und meinem besten
Freund (Maleachi 2:14)
Hier ist es nun für mich an der Zeit, den
Herrn für die Gabe der Ehe zu loben. Es war, als ich Gott mich Selbst
und das göttliche Verlangen danach zu Heiraten hingab, als er mir
Angela zuführte. Angela ist meinem Herzen der Engel Gottes. Sie ist
schön, innerlich und äusserlich. Wir Beide sind vereint in der Vision,
die Liebe Christi unseren muslimischen Brüdern und Schwestern zu
bezeugen. Ich habe keine Kompromisse gemacht für weniger als das, von
dem ich wusste, dass Allah für mich möchte: Angela ist eine Frau des
Gebets, fürsorglich, gastfreundlich, freigiebig und gesellig. Sie ist
perfekt für mich. Ich feiere über die Tatsache, dass sie meine Eltern
liebt und ihnen aufopferungsvoll gibt. Herr, was habe ich getan, um von
dir mit so einer aussergewöhnlichen Freundlichkeit behandelt zu werden,
dass du mir eine Frau gibst, die mich und meine Familie liebt! Der Herr
ehrte mich dafür, dass ich Ihn über mein Verlangen eine Frau zu haben,
gestellt habe, und nun sind wir ein betendes Paar. In der Tat, unser
Schöpfer und Erlöser ist unser ultimativer Ehestifter.
Herr,
möge ich niemals selbstsicher sein oder nach Bequemlichkeit im Leben
suchen auf Kosten der Gemeinschaft mit dir. Hast du uns nicht gesagt,
Herr, „Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens
willen. Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.“ Bitte lass
mich deine Erlösung nicht fallen lassen, Herr, mitten in
Schwierigkeiten, sondern gib mir bitte Geduld, so dass ich Bedrängnisse
erdulden kann als ein Soldat des Kreuzes Christi! Herr, möge deine
Liebe mich zu einem solchen Maß verzehren, dass das Tun deines Willens
das wahre Brot meines Lebens wird. In Jesu Namen, Amen!
Jesus sagt:
Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.
(Johannes 6: 35)
Zweiter Brief
|
|