Zusammenfassung des dritten Briefes:

Die Weisheit Christi im Koran

Das Gleichnis des verlorenen Sohns

Mein Weg zum Licht (Zeugnis eines ehemaligen Moslems)

 

Liebe Freunde!

Das ist unser dritter Brief und hoffen, wir werden gemeinsam verstehen, was Gott uns sagen will.

Der Koran sagt:

Der Koran sagt:
(Damals) als Gott sagte: 'Jesus, Sohn der Maria! Gedenke meiner Gnade, die ich dir und deiner Mutter erwiesen habe, (damals) als ich dich mit dem Heiligen Geist stärkte, so dass du (schon als Kind) in der Wiege (mahd) zu den Leuten sprachst, und (auch später) als Erwachsener, und (damals) als ich dich die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehrte, und (damals) als du mit meiner Erlaubnis aus Lehm etwas schufst, was so aussah wie Vögel, und in sie hineinbliesest, so dass sie mit meiner Erlaubnis (schließlich wirkliche) Vögel waren, und (als du) mit meiner Erlaubnis Blinde und Aussätzige heiltest, und als du mit meiner Erlaubnis Tote (aus dem Grab wieder) herauskommen ließest, und (damals) als ich die Kinder Israels von dir zurückhielt (so dass sie dir nichts anhaben konnten), als du mit den klaren Beweisen (baiyinat) zu ihnen kamst, worauf diejenigen von ihnen, die ungläubig waren, sagten: 'Das ist ganz offensichtlich Zauberei. (Der Tisch 110).
Dieser Vers bezeugt, dass Gott Jesus die Schrift, Weisheit, die Thora und das Evangelium lehrte. Der Heilige Geist, der Jesus (wie es im Koran steht) stärkte, hat die Schätze der Weisheit und Kenntnis in der Bibel offenbart und sie von jeder Art der Verfälschung und Veränderung geschützt, damit die Bibel „Hoda“(= Rechtleitung) für alle Menschen bleibt.

Nun wollen wir ein Gleichnis lesen, das Jesus erzählt hat:

Er sprach aber: Ein Mensch hatte zwei Söhne, und der Jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt! Und er teilte ihnen die Habe zu. Und nach nicht vielen Tagen brachte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land und dort vergeudete er sein Vermögen, indem er verschwenderisch lebte. Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden. Und er ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes, der schickte ihn auf seine Äcker, um Schweine zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Schweine fraßen, und niemand gab ihm. Als er aber in sich ging, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heissen! Mach mich wie einen deiner Tagelöhner! Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heissen. Der Vater aber sprach zu seinen Sklaven: Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an, und tut einen Ring an seine Hand, und Sandalen an seine Füße, und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld, und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Reigen. Und er rief einen der Sklaven herbei und erkundigte sich, was das sei. Der aber sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat. Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu. Er aber antwortete und sprach zu dem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten, und mir hast du niemals ein Böckchen gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre, da aber dieser, dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Huren durchgebracht hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was Mein ist, ist Dein.
Aber man musste fröhlich sein und sich freuen, denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und war verloren und ist gefunden worden. (Lukas 15: 11-32).
In dieser einfachen Geschichte offenbart uns Jesus, wie tief die Liebe Gottes für uns ist. Der Vater in dieser Geschichte symbolisiert den himmlischen Vater, der allen Menschen den freien Willen gibt. Der jüngere Sohn symbolisiert jeden von uns, der sich aus freiem Willen für die Sünde entschieden hat. Die Geschichte zeigt die Einladung Gottes, zu ihm zurückzukehren. Diese Einladung gilt für alle Menschen.

Zusammenfassung der kurzen Geschichte: Mein Weg zum Licht.

Im Jahr 1985 war ich Zeitungsverkäufer in Österreich, wo ich eine christliche Missionarin getroffen habe. Sie war eifrig und hat mit jedem meiner Kollegen über Jesus geredet und hat jeden zu den Veranstaltungen eingeladen. Ich habe dann an den Veranstaltungen teilgenommen und habe den „Geist des Islam“ (damals bedeutete das für mich, dass sie Gott wirklich anbeten) in ihnen bemerkt. Ich habe auch gemerkt, daß sie nur die Bibel und Jesus haben. Meine Schlussfolgerung war: Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen wird mich auf jeden Fall vor dem Verderben in Europa schützen.
Ich habe dann die Missionarin gebeten, eine arabische Bibel für mich zu besorgen. Beim ersten Lesen habe ich mich über den Stil der Bibel lustig gemacht, wobei ich sie mit dem Koran verglichen habe. Nach ein paar Tagen habe ich das bereut und hatte den Eindruck, dass dieses Buch nicht verfälscht ist. Da ich nichts über den Islam in der Bibel gefunden habe, habe ich mir gedacht, dass man es durch die Übersetzungen der Bibel gestrichen haben müsse. Ich habe auch gesehen, dass die Geschichte der Schöpfung und der Propheten in der Bibel klarer und ordentlicher (der Reihe nach) beschrieben ist als im Koran. Ich habe auch herausgefunden, dass verschiedene Bräuche und Sitten ursprünglich nicht islamisch, sondern jüdisch sind (wie z. B. Kinderbeschneidung, Opfern eines Schafes, Abdrucken der Hände mit dem Opferblut an den Häusermauern). Ausserdem las ich in der Bibel, warum es den Regenbogen gibt, warum verschiedene Sprachen auf der Welt gesprochen werden und viele andere Dinge...
Bis dahin hatte ich keinen Zweifel am Islam und war gleichzeitig überzeugt, dass die Bibel von Gott kommt und dass er der beste Hüter seines Wortes ist.
Danach habe ich ein kleines Buch mit dem Titel: „Der einzige Weg zum Himmel“ gelesen. Es basiert auf Koranversen, Auslegungen von großen islamischen Auslegern und dem Lebenslauf des Propheten von Ibn Hisham und berichtet von Mohammed und seinem Lebenslauf. Dieses Buch verleugnet zusammengefasst Mohammed als Propheten und behauptet, dass er sich nur für Frauen, Kriege und Eroberungen interessiert habe. Damals habe ich mir gedacht, dass solche Leute keine Ahnung von der göttlichen Weisheit haben, warum Mohammed so viele Frauen gehabt hatte. Ich habe aber bald bemerkt, dass diese Verse und Auslegungen tatsächlich im Koran bzw. in den Auslegungsbüchern geschrieben stehen.
Ich habe herausgefunden, dass die Geschichte in der 19. Sure des Koran dem entspricht, was in der Bibel steht: „Die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären und sie werden seinen Namen Immanuel nennen, was übersetzt ist: Gott ist mit uns“ (Matthäus 1:23); ,,Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut"(Johannes 1:14). ,,Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens (Jesaja 9:5). Daher bin ich überzeugt, dass Gott Mensch wurde. Der Koran sagt nämlich, dass Gott seinen Geist sendet und zwischen Gott und seinem Geist gibt es keinen Unterschied. Nun habe ich die Wahrheit über den Glauben an Jesus erfahren und glaube, dass die Bibel eine einheitliche, vollkommene, nichtwiederholte und klare Botschaft anbietet und der einzige richtige Weg ist. Die Bibel beginnt mit der Geschichte der Schöpfung, fährt mit den Geschichten der Propheten fort und schließt mit den Verheissungen Christi über seine Wiederkunft und das ewige Leben mit dem Heiligen Gott. Das steht ganz im Gegensatz zum Koran, der so viele widersprüchliche Verse beinhaltet, über die die Ausleger streiten und doch keine Lösung finden, obwohl sie so viele Auslegungen verfasst haben.
Ich habe dann den Koran, die Auslegungen, den Lebenslauf des Propheten und auch die Bibel oft gelesen und habe mich gewundert, welch unterschiedliches Bild von Gott die Bibel und der Koran vermitteln. Die Bibel zeigt uns, wie Gott Himmel und Erde geschaffen hat, wie er Moses das Gesetz gegeben hat und wie er durch die Propheten Christus verheissen hat... eine einzige Geschichte und ein Gesetz, wobei kein anderer Prophet eine andere Geschichte oder ein anderes Gesetz geschrieben hat. All diese 24 Propheten in über 4000 Jahren von der Schöpfung bis hin zu Jesus, der gesagt hat: ,,Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen, ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heissen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt; der wird groß heissen im Reich der Himmel" (Matthäus 5:17-19).
Ich wundere mich auch, daß der einzige Prophet, der anderes gebracht hat als all diese jüdischen Propheten, ein arabischer Prophet ist, und gleichzeitig der Prophet des Islam. Wenn er wirklich von Gott ist, warum bringt er ein anderes Buch und ein anderes Gesetz? Wenn wir die Worte Jesu betrachten, finden wir heraus, dass Jesus weder die Propheten noch das Gesetz aufgelöst hat. Mohammed hat aber zuerst die Thora und das Evangelium bezeugt und danach seine Meinung geändert und die Juden verflucht und als Ungläubige und Polytheisten bezeichnet, ebenso wie die Christen.
Ich möchte mit meiner Geschichte mit dem Islam in Ägypten enden: Ich war eifrig im Gebet, Fasten und im Lesen des Koran und dessen Auslegungen. Diesen Eifer hat der Imam (= der geistliche Führer der Moschee) bemerkt und mir gleich die Mitgliedschaft im Komitee, danach die Tätigkeit als „Moazen“ (= der zum Gebet in der Moschee aufruft) in meiner Moschee und dann den Besuch der Moscheen des Komitees in Kairo angeboten. Nach drei Jahren habe ich angefangen, jeweils nach dem Gebet, in der Moschee zu lehren. Man hat mir dann die Tätigkeit als Prediger in den Moscheen des Komitees angeboten, was ich aber abgelehnt habe. Ich habe es bevorzugt, den Islam den Moslems zu verkündigen. Ich habe mit den Moslems auf meiner Arbeitsstelle, in der Moschee und überall sonst über den Islam geredet und habe sie vor den Sekten und dem Verderben gewarnt, da ich so viel durch Lesen, Teilnahme an Unterrichten und Zuhören der Scheichs und durch die Lehrer des Komitees gelernt hatte. Ich war auch sehr stolz auf die Tafeln, die an unseren Moscheen angebracht waren: „Die Moschee der Täter nach dem Buch Gottes und dessen Gesandten.“ Ich habe zehn Jahre lang im Lesen der Auslegungen und im Gebet in den Moscheen des Komitees verbracht, wobei für mich viele Fragen offen geblieben sind. Die Antwort war immer: ,,Mann darf mit den Gedanken nicht so weit gehen, oder „Gott weiß es“. In dieser Umgebung war ich vom Islam total überzeugt und sogar ein Verkündiger unter den Moslems. Als ich hier die Bibel gelesen hatte, habe ich erkannt, warum ich damals in Verwirrung war und viele offene Fragen hatte. Der Grund dafür war, dass wir so viele verschiedene Erzählungen haben und dabei keine zuverlässige Quelle.
In dieser islamischen Atmosphäre damals habe ich immer mit meinem Wissen angegeben. Nun aber ist die Wahrheit durch das Lesen der Bibel erschienen. Sie hat mein Herz erleuchtet und ich habe die Wahrheit über den Heiligen Gott erfahren. Ich habe auch erkannt, dass ich ein Sünder bin, der Gott braucht, um Vergebung der Sünden zu erhalten. Und das nicht durch Gebete oder Fasten oder gute Werke, sondern allein durch die Gnade Gottes.
Zum Schluss schreibe ich den Aufruf Gottes, den Jesus Christus an alle Menschen gerichtet hat: „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3:20); „Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte 4:10-12).
Oh Herr, ich danke dir für deine Liebe, deine Errettung und deine Güte. Ich übergebe dir diese Zeilen und bitte dich, dass du die Augen der Menschen öffnest, die diese Worte lesen, auf dass sie dich erkennen als den wahren, allmächtigen Gott, ausser dem Keiner ist. Amen.

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